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Interview Thomas Kölly

PERSPEKTIVENWECHSEL BEI ECKELT GLAS

Veränderungen führen immer auch zu einem Perspektivenwechsel. So wie uns die gegenwärtige Corona-Krise auf unterschiedliche Weise verändern wird, so hat sich auch bei ECKELT die Sicht auf die Dinge verändert, als Thomas Kölly zu uns kam. Seit nun rund 1 Jahr ist Thomas Kölly Vertriebsdirektor und Stellvertretender Geschäftsführer bei ECKELT GLAS in Steyr. Seither hat er sich als "Coach" seine Mannschaft erfolgreich zusammengestellt und Kompetenzen weiter ausgebaut. Anfang des Jahres 2020 wurde neu angepfiffen und die Geschäftsausrichtung des Unternehmens ausschließlich auf das weltweite Projektgeschäft konzentriert. 

 

 

Mit viel Elan sind Sie in Ihre neue Aufgabe als Verkaufsdirektor bei ECKELT gestartet. Was hat Sie dazu bewogen, die neue Herausforderung anzunehmen?

Zum ersten Mal bin ich mit dem Unternehmen bereits 1992 in Kontakt gekommen. Schon damals hatte ich großen Respekt vor der internationalen Leistung und dem Mut sich in diesem schwierigen Umfeld zu platzieren. Die Entscheidung für ECKELT vor fast einem Jahr war eine Einfache. Der Reiz am Unternehmen lässt sich anhand von 3 Fakten ganz klar begründen. Erstens ist ECKELT der größte Glasverarbeitungsbetrieb innerhalb der SAINT-GOBAIN Gruppe, aber vor allem sind wir in der Lage mit unserem Team und technischer Performance weltweit in der 1. Liga zu spielen. Unterm Strich sind es jedoch die Menschen bei ECKELT, denn sie bringen durch ihr Know-how und ihr tägliches Engagement ein Unternehmen voran. 

 

 

Was hat sich seither bei ECKELT getan?

Bereits nach kurzer Zeit hatte ich ein sehr positives Gefühl. Die Akzeptanz und Integration ins Team ging rasch und auch das Zusammenspiel mit dem neuen Management und der Geschäftsführung ging Hand in Hand und war sehr konstruktiv. 

Um den Teamgedanken zu stärken und weiter auszubauen wurden zu Beginn Tätigkeiten zusammengelegt, die Teams zusammengestellt und Abläufe neu durchdacht. Wir haben kritisch unsere Stärken und Schwächen analysiert und gemeinsam eine Strategie festgelegt, hinter der wir alle stehen. In meinen ersten 365 Tagen bei ECKELT haben wir täglich daran gearbeitet uns zu verbessern und daran werden wir kontinuierlich weiterarbeiten. 

 

 

Was sind die Stärken auf der die neue Strategie basiert?

Wir haben genau hingehört was unsere Kunden brauchen und fordern. Der lebendige Austausch fördert zudem die kontinuierliche Anpassung an die sich ändernden Markterfordernisse. Unsere strategische Neuausrichtung ist lediglich die logische Konsequenz an die gestellten Anforderungen unserer Kunden. So haben in den vergangenen Jahren Investitionen am Standort den Weg bereits ganz klar in Richtung Architekturprojekte festgelegt. Es wurde konstant in die Maschinenausstattung und Prozessoptimierung investiert, um für die steigende internationale Komplexität gerüstet zu sein. Beginnend bei den XL Abmessungen für die Hauptprodukte ESG, VSG und ISO, über Anisotropie Scans sowie modernste, vollautomatisierte Bearbeitungszentren sind nur einige Bereiche in denen wir uns an internationale Anforderungen unserer Kunden angepasst haben. Folglich hat es sich immer mehr abgezeichnet, dass die Schere zwischen der geforderten Komplexität im Objektbau und den konträren Anforderungen am regionalen Markt immer weiter auseinandergeht. 

In der konsequenten Verfolgung unseres Ziels, hochentwickelte Produkte am Markt zu verkaufen und die starke Brand ECKELT zu pushen, kam es dann Ende 2019 zur Auslagerung der regionalen Geschäftstätigkeit an unsere SAINT-GOBAIN Schwesterbetriebe. Seit Anfang des Jahres liegt der Fokus bei ECKELT vollständig auf dem originären Kerngeschäft, dem Projektgeschäft national und international. 

Ich habe mich in dieser Phase immer in der Rolle des Mannschafts-Coach gesehen und die Kolleginnen und Kollegen auf unserem gemeinsamen Weg in die Champions League vorbereitet und motiviert. Wir wollen gewinnen und daran arbeiten wir intensiv.

 

 

Kaum gestartet kam auch schon die Corona-Krise. Welche Auswirkungen hat diese?

Zweifellos hat uns alle diese völlig unerwartet und eiskalt erwischt. Jedes Unternehmen hat aktuell ganz besondere Herausforderungen zu meistern, die individuelle Lösungen erfordern. An erster Stelle steht für uns alle die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen und Familien. Arbeitssicherheit und Gesundheit haben bei SAINT-GOBAIN seit vielen Jahren höchste Priorität. Dadurch haben wir alle in den letzten Jahren bereits eine hohe Sensibilität gegenüber diesen Themen entwickelt. Das ist auch im Umgang mit der aktuellen Corona Ausbreitung nichts anderes. Vielmehr haben wir durch unsere Gruppe den Vorteil ständig auf dem laufenden Stand zu sein und am globalen Informationsfluss sowie den Präventionsmaßnahmen partizipieren zu können. 

Bei ECKELT werden wir weiterhin konsequent unser gesetztes Ziel weiterverfolgen und uns auf die Kernkompetenzen im internationalen Projektvertrieb konzentrieren. Die Teams in Österreich haben zum überwiegenden Teil bereits Mitte März ins Home-Office gewechselt, die Fertigung läuft unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsbedingungen weiter. Täglich geben die Menschen vor Ort ihr Bestes, um vom Angebot bis zur Zustellung die Arbeit gewohnt professionell zu erledigen. Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit unserer Teams sind außergewöhnlich. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen bei ECKELT. Ihr seid großartig. 

Unsere Geschäftstätigkeit ist international breit aufgestellt und auch wenn einige Märkte stärker vom Virus betroffen sind und die teilweisen Betriebsschließungen dort zu Auftragsrückgängen und Baustellenstopps geführt haben, so stehen wir auch in dieser schwierigen Zeit unseren Partnern zur Seite. Die Bedürfnisse unserer Kunden haben sich in diesen Tagen verändert und wir haben schnellstmöglich und effektiv darauf reagiert. Der enge [digitale] Kontakt, technische Beratungen aber auch die gemeinsame Ausarbeitung von individuellen Projektlösungen führen zu einer gelebten Partnerschaft in dieser herausfordernden Zeit. Heute stehen wir enger zusammen denn je zuvor, mit dem klaren Fokus auf die Zeit danach. Ich bin zuversichtlich, dass wir nach Ende der Maßnahmen rasch zu einer Normalität im Arbeitsalltag zurückfinden werden. Die Normalität - wie wir sie vor Corona kannten - kann jedoch nur gemeinsam gemeistert werden. Hier liegen noch Wochen oder Monate vor uns, bis wir uns in dieser Phase wieder befinden. 

 

 

Wie geht's nun weiter? Was können die Geschäftspartner von ECKELT erwarten?

Betonen möchte ich nochmals, wir sind und bleiben für Sie da. Auch wenn es an einigen Stellen zu Verzögerungen oder nicht planbaren Ereignissen kommen kann, arbeiten wir hart daran, dass es zu so wenig Zwischenfällen wie möglich kommt.

Zudem nutzen wir die Zeit um die, im Rahmen der Technical Days bei ECKELT, begonnenen Projekte und Produktentwicklungen voranzutreiben, um Ihnen diese schnellstmöglich präsentieren zu können. Wir hatten uns Ende des letzten Jahres die technische Elite von SAINT-GOBAIN nach Steyr eingeladen, um gemeinsam neue Produktlösungen zur Marktreife zu bringen. 2020 bleibt spannend und es werden auch positive Überraschungen folgen, mit denen wir Ihnen einen echten Mehrwert für künftige gemeinsame Projekte bieten werden. 

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Bleiben Sie gesund!