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Lakhta Tower

Europas höchstes Gebäude

"Nach dem aktuellen Stand der Technik und bis zum Rande des technisch Machbaren", so lautete die Vorgabe des Bauherrn für das kolossale Projekt Lakhta Center in St. Petersburg. Es ist das 13. höchste Gebäude der Welt und mit rund 462 Metern und 87 Stockwerken auch das höchste in Europa. Hochleistungsgläser um in etwa 9 Fußballfelder zu bedecken wurden dafür bei ECKELT GLAS gefertigt. 

Foto: © Gazpromneft Eastern European Projects/Anton Galakhov


Über das Projekt

Der von den Moskauer Architekten ZAO Groproject und dem renommierten britischen Architekturbüro RMJM entworfene Bau schraubt sich mit seiner schlanken, dynamischen Form mit sanfter Drehung in die Höhe. Der Grundriss des fünfzackigen Sterns dreht sich pro Etage um 0,82 Grad. Um diesen Winkel sind die Geschossdecken zueinander verdreht, sodass jedes Stockwerk eine andere Grundrissfläche und Orientierung hat. Um diese komplizierte Geometrie in der Fassade bei glatter Oberfläche umzusetzen, wurden bis zu 40 mm kalt gebogene Scheiben verwendet. 

Bekannt dafür, Rekorde zu brechen und prestigeträchtige Titel zu tragen, strahlt das Lakhta Centre Innovation aus und ist eines der bekanntesten Designs von RMJM in jüngster Zeit. Das markante Layout des Komplexes stellt laut Design Direktor Tony Kettle den Rumpf eines Schiffes dar und integriert Meeresmotive mit wellenartigen Strukturen. Diese Umweltmerkmale sind das Herzstück des Turms und gehen tiefer als sein ikonisches Erscheinungsbild. Der gemischt genutzte Turm umfasst sowohl das Herzstück des Turms und gehen tiefer als sein ikonisches Erscheinungsbild. Der gemischt genutzte Turm umfasst sowohl kommerzielle Büroflächen als auch Einzelhandels-, Freizeit- und Wohnanlagen und nimmt eine einzigartige Position in der Landschaft Sankt Petersburgs ein. Die Bauzeit betrug 6 Jahr, nach Fertigstellung wurde es mit LEED Platin ausgezeichnet. 

 

 

Lakhta Tower bietet besten Blick auf das WM-Fußballstation

Im Herzen des Multifunktionalen-Komplex - dem Lakhta Tower - befindet sich nun das Sankt Petersburger Hauptquartier der Gazprom. Bauherr und Architekten haben sich gemeinsam für die Hochleistungsverglasung von SAINT-GOBAIN entschieden, um seinen Bewohner das ganze Jahr über maximalen Komfort zu bieten. Rund 8000 Angestellte haben von ihren neuen Büros aus einen guten Blick auf das zweite neue architektonische Landmark der Stadt: das frisch renovierte Fußballstation. Mit Alpinisten hat der deutsche Fassadenbauer Josef Gartner kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft die letzten rund 3 x 4 m großen Glasscheiben an der Turmspitze eingebaut. Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wurde der Turm fertiggestellt und war somit die höchste Tribüne für die nebenan stattfindenden Fußballspiele in diesem Jahr.

 

LOCATION

St. Petersburg, RUS

ARCHITEKT

RMJM

Website

FASSADE

Josef Gartner GmbH

Website

Verwendete Produkte

Eine Besonderheit des Projekts ist die Komplexität seiner Zusammensetzung: Die Fassade besteht aus einer Doppelverglasung mit drei verschiedenen Glaskomponenten. Das bei ECKELT veredelte COOL-LITE SKN 076 II vereint Sonnenschutz, hohe Lichtdurchlässigkeit und optisch neutrale Eigenschaften. Das Sonnenschutzglas COOL-LITE ST bright silver bietet extreme Transparenz und eine ästhetische und neutrale Reflexion. Das low-e PLANITHERM ONE II Glas auf DIAMANT bietet die beste Leistung auf dem Markt in Bezug auf Energieeffizienz. Rund 50.000 m² Isolierglas wurden daraus bei ECKELT gefertigt. Die Elemente der Außenfassade haben überwiegend das Format eines Parallelogramms, in der Größe von 5,1 x 2,5 m sind sie bis zu 790 kg schwer. Insgesamt sind es über 16.500 unterschiedliche Elemente. Die Unikate sind allesamt mit einem RFID-Chip ausgestattet, sodass sie sich in der Logistikkette genau verfolgen lassen. Um die Vision des Architekten zu verwirklichen, musste die verglaste Fassade perfekt sein, makellose Gläser sorgen dafür, dass die Reflexion der Gebäudeumgebung die Erscheinung des Lakhta Towers nicht stören. Das Projekt wurde dank der von ECKELT und SAINT-GOBAIN erzielten Fortschritte im Bereich der Verringerung von Anisotropien in Glas gewonnen. 

 

Da die Glasfassade der leichten Verdrehung der Geschosse zueinander folgen mussten, waren gebogene Scheiben notwendig. Für den Turm wurden die planen, beschichteten Scheiben bei einer kalten Biegung erst vom Fassadenbauer Gartner beim Zusammenbau der Elemente gebogen. So entstanden homogene gebogene Scheiben ohne Unebenheiten und ohne Einschränkungen bei Beschichtung und Bedruckung. Die nun vollständig montierte Fassade aus kalt verformtem Glas ermöglicht ungebrochene, durchgängige Spielgelungen des rund 75.000 m² großen Fassadenkleids des Turms, der wie eine Nadel in den Himmel ragt.

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